Unsere Leinwand – das Radom, die Erdfunkstelle in Raisting

Wie sieht’s da drinnen aus? Warum gibt es überhaupt so eine große Kugel?

Die Erdfunkstelle in Raisting

In der Zeit nach 1964 wurden in Raisting weitere große Satellitenantennen gebaut, die allerdings ohne Schutzhüllen auskamen.

Seit 1999 stehen die Antenne und das Radom unter Denkmalschutz. Das ist gut so! Das Radom und die anderen Satellitenanlagen sind ein Wahrzeichen Raistings und ein Symbol für den technischen Fortschritt.

Seit 2008 ist der Eigentümer der Landkreis Weilheim-Schongau bzw. die Radom Raisting GmbH. In den Jahren 2010 bis 2012 wurde das Radom grundsaniert und bekam auch eine neue Hülle.

Weitere Infos unter: www.radom-raisting-gmbh.de oder www.radom-raisting.de

Ein Blick ins Radom

1964 wurde in Raisting die erste Bodenstation für kommerzielle Satellitensignalübertragung errichtet. Zum Schutz vor Wind und Wetter musste um diese riesige Satellitenantenne eine Hülle gebaut werden.

Das Radom ist eine Traglufthalle, dessen Hülle ständig “aufgeblasen” wird. Insofern haben wir die größte aufblasbare Leinwand der Welt!

Die Bilder der amerikanischen Mondlandung wurden 1969 über diese Antenne nach Deutschland übertragen – das war damals eine Sensation. Heute ist weltweites Kommunizieren in Echtzeit selbstverständlich!
Die Antenne im Radom wurde 1984 außer Betrieb genommen. Seit dem 30. September 2010 hat das Radom jedoch eine neue Hülle.

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