ÖPNV

 

Ich werde mich für eine zukunftsgerechte ÖPNV-Anbindung unserer Region nach München einsetzen. Weg vom „Freie Fahrt für freie Autofahrer“ hin zu einer zukunftsgerechten Mobilität!

 

 

 

Dass der ÖPNV endlich zukunftsgerecht ausgebaut werden muss, liegt nach dem Diesel-Fahrverbots-Urteil deutlichst auf der Hand. Wir brauchen in unserer Mobilität einen Paradigmenwechsel: weg vom autogesteuerten Denken hin zur zukunftsorientierten Vernetzung von allen Verkehrsteilnehmern. Mehr Fahrradzubringerstrecken zu Bahnhöfen/Haltestellen, vernünftige Abstellmöglichkeiten, Ladestationen für Elektroautos, Anrufsammeltaxis, die flexibel abrufbar sind… In anderen Ländern und Städten hat diese Zukunft bereits begonnen.

Ich will nicht, dass wir in Bayern das Notwendige aus falscher Verbundenheit zum Auto verschlafen.

In meiner Kind- und Jugendzeit bin ich bis zu zum Erwerb eines eigenen Fahrzeuges (Mofa) ausschließlich mit der Bahn gefahren, weil mein Vater zu dieser Zeit Bahnarbeiter war. Diese Affinität ist mir bis heute geblieben. Die Strecke vor meiner Haustüre, München-Lindau ist beispielhaft in ihrer Rückständigkeit für viele andere Streckenabschnitte in Bayern/Deutschland. Seit Jahren wird der barrierefreie Ausbau unseres Bahnhofes versprochen. Nach 20 Jahren kommt die Bahn und Staatsregierung in die Gänge. Das auch nur, weil die Schweizer die seit Jahren bereitgestellten Mittel für die Elektrifizierung der Strecke nach Lindau abzuziehen drohten, wenn nicht bald etwas passiert. Jetzt wird elektrifiziert und ausgebaut. Mit der Elektrifizierung nach Lindau wird es zu einem erhöhten Zugaufkommen kommen. Doch schon jetzt ist diese Strecke mit ihrem Engpass vor dem Bahnhof München Pasing und  mit S-Bahnen, Regional-, Fern- und Güterzügen an ihrer Leistungsgrenze. Die Staatsregierung verspricht schon über 20 Jahren den Ausbau dieser Bahnstrecke, doch geplant ist die Strecke momentan nur 3-gleisig zwischen Pasing und Buchenau. Das würde nur 25% Verbesserung bringen, ein 4-gleisiger Ausbau hingegen 120-130%!

Nur mit einem 4-gleisigen Ausbau kann der ÖPNV im Westen von München zukunftsgerecht gestaltet werden. Es würden nicht nur die Pendler von und nach München, die Feinstaubwerte der Stadt München profitieren,  sondern dieser wirkliche Fortschritt würde sich bis ins Allgäu positiv auswirken.